Gaaaanz weit weg !

Ein Jahr am anderen Ende der Welt

Berichte von 08/2015

31August
2015

Kühe, Kühe und noch mehr Kühe

Gestern war hier Sonntag (wie kommt das nur? :P) und dementsprechend weniger los. Das Melken geht immer leichter von der Hand und mit 3 Leuten im Melkstand ist es nen bisschen zu viel.
Zwischendurch haben wir gefühlt alle Kühe umgetrieben und ich war quasi nur am Tore auf und zu machen.
Es wurde ein Kalb als 'Bobbycalf' verkauft, in Deutschland dem Babybeef ähnlich, also ein ziemlich frisches Kalb, das geschlachtet wird. Das hat mich schon ein bisschen erschreckt, weil das Kalb wirklich erst 2 Tage alt war.

Heute hab ich mit dem Quad und nem Minidüngerstreuer Magnesium auf die Weide für die Trockensteher gestreut, das dient hier als Milchfieberprophylaxe. Außerdem haben wir Holz von ungebrochenen Weiden gesammelt. Das war mal alles vor nicht allzulanger Zeit ein Wald bzw. eine Holzplantage. Nachmittags hat es geregnet und wir haben Kühe aussortiert und umgelassen.

Übrigens heiße ich hier jetzt Roni, weil die meinen Namen erst nicht lesen können und dann komisch aussprechen :D
29August
2015

Farm No. 2

Hallo, bei mir gehts mal wieder rund.
Nachdem ich gestern hier angekommen bin, gings gleich ans melken. Hier werden ca. 400 Kühe gemolken, also eine eher 'kleine' Farm in Neuseeland :D
Auf der Farm lebt und arbeitet 1 Ehepaar, Annette und Robin. Die beiden sind so geschätzte Mitte 50 und haben eine verheiratete Tochter, die 2 Farmen weiter lebt. Dann gibt oder eher gab es hier noch 2 Arbeiter, Johann und Peter, wobei aber heute Peters letzter Arbeitstag war. Ich bin quasi der Ersatz bis der neue Arbeiter kommt. Außerdem leben hier 5 Hunde, 3 Katzen, 4 Pferde und nen paar Hühner. Mein Zimmer ist außerhalb vom Haus an der Garage, was ich ziemlich gut finde, mal was anderes als Lehrlingszimmer neben der Küche oder Hostelzimmer.
Das Melken geht echt fix und macht mir echt Spaß(wer hätte das gedacht, hab so ein leichtes Melktrauma :D)
Heute hab ich 2mal gemolken und dazwischen sind wir nen bisschen durch die Gegend gefahren und haben Kühe umgelassen und Kühe+Kälber reingeholt. Und ich durfte sogar Quad fahren *_*

Bilder würd ich ja gerne hochladen, allerdings hab ich hier so schlechten Empfang, dass ich bezweifle dass das funktioniert. Vielleicht wird das was wenn ich mal 'in town' bin.
Bis denne.
28August
2015

Alles ändert sich...

...und zwar im Minutentakt.
Aber erstmal von vorne: Gestern morgen habe ich erstmal versucht, einen Autofuzzi zu erreichen, aber der war leider nicht da. Also habe ich nachmittags auch noch einen anderen angerufen, der das gleiche Auto anbietet, aber ne ganze Ecke teurer ist. Also bin ich da hin und durfte mal Probefahren, mein erstes Mal im Linksverkehr. Das hat doch ziemlich gut geklappt, weil hier an jeder der tausend Verkersinseln dransteht, auf welcher Seite man dran vorbei fahren muss. :D
Allerdings war das Auto vielzu teuer und etwas zu groß.

Allerdings hat sich gleichzeitig etwas ganz anderes entwickelt: Ich habe mich auf einer Seite im Internet an- und als Jobsuchend gemeldet( nzfarmsource.co.nz), einer Jobbörse der Neuseeländischen Milchviehhalter, und habe auch sofort 2 Angebote bekommen. Und so kommt es, das ich nun wahrscheinlich erstmal kein Auto brauche und nen Job habe. Gleich werde ich hier abgeholt und werde auf einer Farm hier in der Nähe Probearbeiten :D
Ich freu mich schon :D

Und ich freu mich darüber, wieviele es interessiert, was ich hier am anderen Ende der Welt so treibe. :D
26August
2015

Künstlerstadt

Hey,

heute ist mir aufgefallen, dass ich ja erst und schon 2 Wochen in Neuseeland bin. Einerseits kommt es mir noch garnicht so lange vor und andererseits kommt es mir schon viel länger vor. Ich war schon an so vielen interessanten Orten, hab schon so viele neue Leute kennrngelernt und hab schon soviel unternommen, aber es soll ja noch viel viel mehr werden.

Heute bin ich wieder mal umgezogen, aber nur innerhalb Rotorua in ein anderes (günstigeres) Hostel. Hier sind auch mehr alleinreisend als im letzten Hostel, dort waren gefühlt nur Pärchen.

Hier habe ich schon einige bekannte Gesichter getroffen. Alle haben irgendwie das gleiche Problem, sie suchen Arbeit. Das staut sich natürlich hier, weil das die erste größere Stadt ist, in denen die großen Busunternehmen halten, und weil gleichzeitig weder Fruitpicking noch Touristensaison ist. Letzteres ist für Neuseeland keine ganz kleine Einnahmequelle.

Auch für mich geht es ähnlich frustrieren weiter, ich habe eine Absage bekommen, weil ich kein Auto habe, und auch bei der letzten Absage denke ich, dass das nicht vorhandene Auto der Knackpunkt war. Deswegen habe ich heute den Tag damit verbracht, meine Münzen zu zählen und Hochrechnungen anzustellen, wieviel Geld ich für ein Auto ausgeben kann und müsste. Sogesehen wäre ein günstiges Auto schon noch drin, ich muss dann aber bald auch mal Arbeit finden.(nein ganz so schlimm ist es auch noch nicht :D) Ich werde eingach mal sehen, was die nächsten Tage so bringen.

 

Heute bin ich spontan im Art-Haus gewesen, einer großen Ausstellung von jumgem Künstlern, das war schon sehr interessant. Hier scheint viel mit Kunst zu sein, gestern war ich in einem anderem Haus, dort konnte man verschiedene Kunstkurse belegen.

Und das hab ich davor gefunden, einen bestrickten Baum :D

 

Ein anderes Baum-Kunstobjekt hab ich auch gefunden, einen Fahrradbaum ;P

Verrückte Stadt.

Den Mond hab ich inzwischen auch wiedergefunden, und wünsche eine Gute Nacht, bzw. euch  einen Schönen Tag noch :D

25August
2015

Einmal Schleudergang bitte.

Moin,

heute war hier nicht wirklich viel los, ich hab im Prinzip fast nur vor mich hin vegetiert, aber auch nur fast.

Ich war heute beim Zorbing, das heißt, man rollt in einer Kugel von ca. 4 Metern Außendurchmesser und 2 Meter Innendurchmesser den Berg runter. Allerdings war noch etwas heißes Wasser mit in dem Ball drinne, sonst hätte ich mir wohl ziemlich wegetan. Es gab 3 verschiedene Abfahrten, eine nur gradeaus, aber dafür schnell, eine im Zickzack und eine mit einem kleinen Sprung zwischendrin. Es ist auf jeden Fall sehr amüsant und jetzt weiß ich, wie man sich wohl in einer Waschmaschine fühlen muss.

Danach hab ich nicht mehr wirklich viel gemacht, ich warte immernoch auf Antworten.

Liebe Grüße.

24August
2015

Warten auf Antworten und Wetter zum im Bett bleiben

Hallo,

heute meld ich mich mal zu einer für mich ungewöhnlichen Zeit, aber für euch wirds ganz normal sein. Hier ist es nämlich inzwischen abends und ich sitze hier auf dem Balkon! von unserem Hostelzimmer, mit Blick auf den beheizten Pool!

Erstmal noch ein kleiner Nachtrag zum Wai-O-Tapo Wunderland:

Jedes "Loch" hatte seinen eigenen Namen, der leuchtend gelbe See hieß 'the devils bath' :D.

Auf dem Weg dorthin haben wir noch den Lady-Knox-Geisyr besucht. Um Punkt 10.15 Uhr wird die alte Dame mit Seife gefüttert, um diese 2 Minuten später wieder mit einigem heißem Wasser wieder auszuspucken. Dieses Geschehen ist natürlich ein Publikumsmagnet.

Gestern Nachmittag war ich endlich raften, da hatte ich mich schon ziemlich drauf gefreut. Nach einer kurzen Einweisung an Land ging es dann in großen Schlauchbooten in den Fluss namens Kaitiaki. Kurz vor dem Boote ins Wasser lassen gab es eine kurze Ansprache in Maori, als Dank, das wir ihr Eigentum benutzen dürfen. Wir waren immer 4 Teilnehmer und 1 'Skipper' pro Boot. Ziemlich bald, nach einer kurzen Kommandoübung ging es schon auf den 1. Wasserfall zu. Er war 2 Meter hoch, und auf das Kommando 'get down' haben wir uns alle in das Boot gekauert und dann gings runter. Eine Riesenwelle hat uns ziemlich nass gemacht, aber das Boot hatte zum Glück Löcher im Boden, da war das Wasser schnell wieder raus. Der nächste Wasserfall von 1 Meter Höhe war eher unspektakulär, aber schnell kam schon der letzte richtige Wasserfall, ganze 7 Meter ging es runter,aber es kam mir viel weniger vor. Wir haben es geschafft, nicht umzukippen, aber 2 andere Boote sind über Kopp gegangen. Und dann waren die 45 Minuten schon um und es ging zurück zur Station. Zurück im Hostel bin ich dann erstmal im Pool bei Dunkelheit baden gegangen und dann war Ruhe im Karton.

Heute habe ich nix vorgehabt, also bin ich einfach durch die Stadt getigert und einmal am See langgelaufen. Leider hatte das Wetter heute keine Lust, nen Sonnenstrahl hab ich aus sicherer Entfernung nur am anderen Ufer gesehen.

Sieht fast aus wie in Narnia, bloß die Dämpfe haben die falsche Farbe.

Überall, natürlich auch unter den Häusern und in den Gärten, sind heiße Quellen. Auf dem Foto sieht man eine Maori-Siedlung. Hier in der Gegend um Rotorua leben viele Maoris und die Region hat die größte Armutsrate.

Beim Einkaufen habe ich zufällig Eva getroffen, wir sind zusammen hier her geflogen und in Auckland unterwegs gewesen. Sie hat auch noch keinen Job, aber dafür heute 30! Bewerbungen verteilt. Dagegen seh ich mit meinen 4 Bewerbungen echt schlecht aus, aber ich hoffe, dass ich jetzt langsam mal Antworten bekomme.

Für Inga, ohne weitere Kommentare :)

 

Auch das hier ist mir über den Weg gelaufen und nicht an meiner Kamera vorbei gekommen. Ich wusste noch nicht, das Kolostrum so eine Wirkung hat :D ( Für alle die es noch nicht wussten: Kolostrum ist die erste Milch der Kuh nach der Kalbung, die das Kalb unbedingt kriegen sollte, weil da die ganzen Antikörper drin sind.)


Für den Fall, dass garnix klappt, werde ich weiter gen Süden auf die Südinsel reisen, da ist landwirtschaftlich mehr los, wurde mir auch von Anfang an gesagt, aber der Bus mit dem ich fahre, fährt so oder so hier lang, da ist das im Prinzip egal.
So langsam möchte ich auch mal wieder arbeiten, die Finger werden langsam kribbelig.
Aber bis dahin 'chille' ich mich jetzt erstmal in den schön warmen Pool, sonst verwechsle ich schon wieder Langeweile mit Hunger und das schlägt auf den Geldbeutel.(Und auf auf die Hüften :D)
Bis denne.

P.S. Alles Gute zum Geburtstag, Papi! Feier schön und arbeite nicht zuviel. :D

23August
2015

Stinkende Stadt und heißes Wasser überall

Gestern hab ich erstmal Rotorua erkundet. Es gibt einen großen öffentlichen Park, den Government Garden. Hier sind viele Skulpturen ausgestellt, ein Golfclub, einige Boule und Crocketplätze und immer wieder eingezäunte Löcher, aus denen warmer Schwefeldampf kommt. Weiter am Ufer vom See ist es auch überall am brodeln und dampfen. Unter Rotorua treffen sich 2 Erdplatten und die Erde ist immer in Bewegung.



Nachmittags war ich im 'warehouse', ein riesiger Laden wo mab man einfach alles kriegt, außer zu Essen. Vielleicht ähnlich wie Jawoll, bloß ohne Sonderposten, aber günstig.

Heute ging es für mich nach Wai-O-Tapu, einem großen Gebiet voller Krater und Seen. Dort konnte man alle Farben von Gestein und Wasser sehen.

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Kleine Anekdote aus Otorohanga: An fast jedem Geschäft in Otorohanga klebte ein Zettel im Schaufenster : Don't enter with dirty boots! und im Supermarkt standen unter dem Zettel sogar dreckige Gummistiefel. Jaja, die lieben Bauern :D

21August
2015

Wanderpfade und Maoris

Vorestern nachmittag hab ich mich dann auf den Weg ins Dorf gemacht, weil ich mich ja jetzt wieder selber versorgen muss. Über die Preise dort hab ich nicht schlecht gestaunt, $2 für 1 Banane!
Aber ich hatte ja keine andere Wahl. Dann hab ich noch ein bisschen den einzigen Wanderweg hier erkundet, er führt über einige Rinderweiden, über Hängebrücken und vorallem durch Matsch :D
Ich bin ihn allerdings nicht ganz gegangen, weil ich nicht in der Dunkelheit wieder zurückgehen wollte. Im Hostel zurück hab ich meine Wäsche trocken und zusammengelegt aufgefunden, was für ein Service.
Abends haben alle zusammen Herr der Ringe geguckt und ich kenne jetzt wenigstens auch einen Teil davon.
Gestern hatte ich nach dem Check out noch 4 Stunden Zeit bis der Bus abfuhr, also bin ich den Wanderweg jetzt endlich bis zum Schluss gegangen. Mit dem Bus hatten wir über eine Stunde Verspätung, weil jemand aus dem Bus aus der Höhle aufgrund Panikattacken gerettet werden musste.
Um 7 Uhr sind wir dann bei den Maoris angekommen und haben und mit dem hungi begrüßt, dem doppelten Nasenstupser :D
Danach wurde gegessen und es gab eine Vorführung mit Gesang und Tanz. Dann mussten wir auch selber tanzen, die Mädels den Pou mit einem Schaumstoffball mit Band dran, und die Jungs den Haka, den Kriegstanz. Es war sehr amüsant. Dann haben wir im Versammlungshaus unsere Matratzen hergerichtet und den Maorigeschichten gelauscht.


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Heute morgen ging es um halb 8 schon weiter nach Rotorua, weil von hier die Tour nach Hobbiton startet, die ich allerdings nicht mitmache. Ich habe jetzt mein Hostel gefunden und das Gepäck abgegeben und werde jetzt Rotorua erkunden gehen.






Jobtechnisch habe ich gestern ein Interview mit einer Organisation gehabt, die Milchviehleute gesucht haben, aber ich habe 2 Stunden später ne SMS bekommen, das keiner wen sucht. Also geht die Suche weiter, ich werde erstmal hier bleiben.

20August
2015

Die Reise geht weiter

Gestern ist nix wirklich interessantes passiert, wir waren in 'town' Te Kuiti und haben Futter für die Schweine gekauft und waren im Supermarkt.

Bisschen älteres Bild schon, aber passt grade so.
Zu sehen ist die Kühltheke mit dem Hundefutter :D


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Dann wurden nur die üblichen Sachen gemacht, wie Kälber einfangen und füttern.
Heute ging es für mich nach dem Füttern wieder nach Waitomo, wo ich die Nacht verbringen werde, um morgen mit dem Bus weiter nach Maoura zu kommen.


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In diesem Hostel gibt es sogar eine Heizung und genügend Steckdosen, was in allen anderen Hostels nicht der Fall war und auch bei Kathie und Hayden war es immer kalt, weil der Ofen erst abends angemacht wird und nochnicht mal das Wohnzimmer wirklich warm kriegt. Das ist  übrigens hier in Neuseeland normal, auch doppeltverglaste Fenster und Dämmung sind hier Fremdwörter.
Den Nachmittag werd ich mir mit Wäsche waschen und durch die Gegend laufen vertreiben.

Bis irgendwann.
18August
2015

Wenig Neues

Gestern ging das ganze Programm wieder von vorne los, füttern, Kälber einsammeln und Kühe sortieren. Es ging sogar ein bisschen schneller als den Tag davor. Dann wurden die Kälber umsortiert, damit genug Platz für die neuen ist. Den Nachmittag hatte ich ein bisschen frei, weil es geregnet hat, hab ich mich mal endlich um meinen CV also Lebenslauf gekümmert, sodass ich mir bald mal einen richtigen Job suchen kann. Dann haben wir noch die Kälber gefüttert und um es einfacher zu machen, einfach den großen Anhänger in die Kälberbucht geschoben.
Dann war ich auch schon fertig und es gab typisch english Fish&Chips.
Also nix besonders los.


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Nachts ist es hier übrigens stockdunkel, weil es nirgendwo eine große Stadt in der Nähe gibt und Mond auch irgendwie ausverkauft ist.
18August
2015

Test Test (einfach mal so)

Hallihallo, es würd mich einfach mal interessieren, wer das hier eigentlich so liest. Wer gerne unerkannt bleiben will, kann das aber natürlich auch bleiben

Einfach mal nen Kommentar hinterlassen

Cheers, Ronja

17August
2015

Kleine Kühe und der Rest vom Zoo

Ich vergesse schon wieder fast zu erzählen, dass diese Farm hier nicht nur Kühe hat. Es ist ein alter Tierpark, mit vielen leeren Gehegen,  in einigen wohnen allerdings auch noch Tiere. Hier gibt es also noch 8 Pferde, 2 Emus, einen Kakadu, 5 Schweine und noch unzählige Ziegen, Rehe, Enten und Hühner verschiedenster Rassen. Die ganzen Viecher zu versorgen ist morgens unsere erste Aufgabe wenn wir um 9! anfangen.
Dann gehts weiter zum Kälber füttern. Insgesamt 40 Kälber stehen schon auf der Weide und werden mit einem großem Milchanhänger von Milkbar gefüttert.


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Dann gibt es noch bis jetzt 120 kleinere Kälber im 'Stall'


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Nach dem Füttern haben wir die ganzen Milkbars eingesammelt  (übrigens eine neuseeländische Erfindung) und geputzt.

Währenddessen hat Hayden schonmal die frischen Kälber identifiziert und wir sind dann mit etwas Heu auch zur Trockensteherweide gekommen( als Milchfieberprophylaxe).
Dann hieß es 12 Kälber von der Weide holen, die Kühe dazu finden und ab zum Hof.
Nach dem schnellen Mittag kam der Tierarzt und hat das Kalb mit dem kaputten Bein neu bandagiert und TU gemacht.
Danach hatten wir ein bisschen freie Zeit und ich bin ein bisschen durch die Gegend gelaufen.


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Danach gings wieder zum umständlichen Kälberfüttern. Die Milch wird aus dem Tank für Kälbermilch in eine Tonne laufen lassen und dann per 5 Litereimer in die Tränken oder in Tonnen auf dem Anhänger gefüllt.


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Es waren auch Haydens Eltern da und die Mutter hat Abendessen gemacht. Es gab gebackene Kartoffeln, Süßkartoffeln, Zwiebeln, lecker Kürbis und natürlich Fleisch. Es wurden (wie das bei Bauern halt so ist) die kuriosesten Kuhgeschichten geteilt und Haydens Mutter hat mich extrem an meine Oma errinnert. Aufgedreht und immer nen flotten Spruch auf den Lippen :D
Das wars für heute.
Bis denn.

16August
2015

Höhlentour und meine erste Farm

Gestern haben wir pünklich um 8 mit unserem Bus das Hostel (und damit auch das Gebiet ohne sämtlichen Handyempfang) verlassen, haben im Ort noch 2 Engländer eingesammelt und dann ging es 2 Stunden zu den Waitomo Caves, riesigen Höhlen unter der Erde. Dort hatte ich eine Toobing Tour gebucht, also ging es bei 12 Grad Außentemperatur im Neoprenanzug und Gummistiefeln nen Kilometer zum Abstieg. Unten angekommen sind wir durch die Höhle geklettert und auf allen Vieren gekrochen. Dann gab es dort aufgeblasene Autoschläuche, in die man sich mit einer Rückwärts-Arschbombe reinbefördern musste. Wir haben uns aneinander festgeharkt und sind bei kompletter Dunkelheit auf dem Fluss getrieben und haben uns die Massen an Glühwürmchen angeguckt. Danach gabs nen heißen O-saft und es ging weiter, unser Tourguide lief jetzt hinter uns. Teilweise stand man bis zur Brust im Wasser und einmal mussten wir eim Stück schwimmen - mit Gummistiefeln :D.  Es war ziemlich eng und die heiße Dusche danach tat richtig gut. Wir waren 3 Stunden in der Höhle unterwegs und es war sehr spannend, allerdings hab ich schon schönere Tropfsteinhöhlen gesehen.

Dann sind wir in den Ort gefahren und ich habe den Bus verlassen(hopp of) und wurde von meiner neuen Gastfamilie abgeholt. Also wohne ich jetzt erstmal bei Katie und Hayden auf einer Farm mit 640 Kühen und 550 ha Weideflächen ums Haus. Ich teile mein Zimmer mit einem anderen Wwoofer, Katrin, 19 auch aus Deutschland. Wir haben gleich erstmal einem Kalb mit gebrochenen Bein den Verband gewechselt. Hier gibt es fast nur kleine strubbelige Jerseys, die megadünn sind (Katie meinte zu mir, ohnedas ich irgendwas gesagt habe, wenn die Kühe mir zu dünn wären, könnte sie mich auch gerne wieder zurück nach Waitomo bringen :D. Aber die Kühe haben fast 2 Kilometer bis zum Melkstand zu laufen und die weiden sind nicht wirklich üppig, weils hier ja noch Winter ist. Die Kälber bleiben den ersten Tag bei der Mutti und kommen dann in Gruppen von 12 Kälbern in einen Unterstand  und dann auch relativ schnell auf die Weide.
Gemolken wird in einem 2×32 Swing over ohne irgendwelchen Schnickschnack. Milchleistung weiß ich noch nicht aber 127.000 Zellen.
Fortbewegungsmittel ist hier das Quad oder Motorrad und ansonsten gibt es so direkt keine Hofstelle.
Fotos und mehr Infos folgen.

15August
2015

Further off the beaten tracks...

...heißt soviel wie " Abseits der ausgetretenen Pfade" und ist das Motto von Stray, dem Busunternehmen mit dem ich quer durch NZ reisen werde. Pünktlich um halb acht wurden wir 2 Mädels vom Bus abgeholt, es wurden noch andere Leute eingesammelt und dann ging es endlich raus aus Auckland ins richtige Neuseeland. Im Bus sitzen noch 3 Deutsche, 2 Schweizer, 2 Holländer, 1 Schotte, 1 Amerikanerin und der einheimische Busfahrer Toto, der in einem ziemlich unverständlichen Kiwi-Slang spricht. Unsere Mitreisenden sind alle älter als wir und sind nur für kurze Zeit in NZ.
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Die Landschaft ist einfach unbeschreiblich, selbst meine Kamera kriegt sie nicht auf ein Foto. Es ist eine Mischung aus Norddeutschland, Weserbergland und Alpen in einem. Es sind einfach überall grüne Hügel und größere Hügel und auch mal steile Täler. Auf fast jeder Weide stehen Kühe :D oder Schafe. Über eine ziemlich kurvige Straße ging es zu einem 55m hohen Wasserfall. Da ging es über jede Menge Stufen durch etwas regenwaldartiges runter und der Wasserfall sah von unten echt gigantisch aus. Insgesamt sind die Bäume hier sehr interesannt, überall findet man Fahne (Neuseelands Nationalsymbol) und Palmen, wie man auf den Fotos sehen kann.



Dann ging es weiter bis nach Raglan, dem neuseeländischen Surferparadies. Allerdings hab ich mich dagegen entschieden zu surfen, weil es echt zum schwimmen gehen viel zu kalt wäre. Ich komme bestimmt nochmal hier vorbei oder kann es mal woanders ausprobieren.
Hier ist der Sand am Wasser schwarz und glitzernd :D
Dann haben wir erstmal unser Hostel bezogen, was einfach megaschön ist. Es liegt ziemlich abseits auf einem Berg mitten im (Regen)wald und ist auf verschiedene Hütten aufgeteilt. Eine Haupthütte mit einem gemütlichen Wohnzimmer und Küche und 4 Wohnhütten mit jeweils 5 Zimmern mit Zugang von außen und einzelnliegendem WC.

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Von einer Plattform vorm Haus mit dem Namen " Inspiration Point " :D
Von der aus hat man einen tollen Blick über das Meer.
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Dann sind wir an den Strand gefahren (allerdings nicht zum schwimmen), weil der Wanderweg leider viel zu matschig war.

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Jetzt wird noch zusammen gekocht und dann gehts morgen weiter nach Waitomo in die berühmten Höhlen. Ich habe da eine Tour durchs Wasser gebucht und bin schon sehr gespannt. Außerdem werde ich morgen mein Wwoofing anfangen und ich freu mich schon wieder auf ein bisschen Arbeiten.
Bis morgen.

14August
2015

Regenwetter in Auckland

Gestern haben ich zum Wwoofing(willing workers on organic farms)angemeldet,  das ist eine Internetseite auf der man vorallem (Öko)Farmen und ähnliches finden kann, um dort eine Zeit gegen Kost und Logie 4 bis 5 Stunden am Tag zu arbeiten. Da habe ich gleich eine Anfrage an eine Farm mit 600 Milchkühen geschickt und ein Zusage bekommen und gleichzeitig noch 5! weiter Arbeitsanfragen.
Darum hab ich heute mein Busticket bezahlt, damit es morgen losgehen kann, dann kann ich pünktlich Montag anfangen.
Mit dem Bus habe ich gleich noch einige Aktivitäten und eine 10-Nächtekarte für die Hostels gebucht, alles ohne festes Datum. Das ist zum einen günstiger und andrerseits ist das Geld schon weg und ich kann es nicht mehr anderweitig ausgeben. Sehr viele spannende Aktivitäten und Wanderungen, aber darüber schreib ich erst wenns soweit ist :)
Also hab ich heute jeeeeede Menge Geld ausgegeben und morgen um 7 gehts los in Richtung Raglan.
Grüße.

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Endlich mal ordentlich Geld in den Händen, aber lang noch nicht alles, was ich ausgegeben hab :P

13August
2015

Money and other troubles

Ich habs erst heute geschafft, mir nen Steckdosenadapter zu kaufen und deswegen gibst das Update erst heute morgen.
Gestern hatten wir das Anfangsseminar, was viel länger dauerte als gedacht. Es gab eine Einheit morgens und eine Einheit nachmittags und zwischendurch musstem wir zur Bank um das Konto fertig zu machen, und zur Post um da die Steuer-ID zu beantragen. Also nicht viel Zeit für anderes. Allerdings hatte ich mich dazu entschieden, ein Busticket zu kaufen und sofort am Donnerstag Morgen hier abzureisen. Aber es gab ziemliche Probleme mit meiner Kreditkarten und deswegen habe ich auf den nächsten Termin, also Samstag, umgebucht. Das hat auch den Vorteil, das wir hoffentlich ein Stück zu zweit fahren können, allerdings bin ich lange nicht die einzige mit solchen Problemen, weswegen das alles noch ein bisschen in den Wolken steht.
Da ich mein Hostel nur für 2 Nächte gebucht hatte, bin ich heute in das Hostel von dem Rest der Gruppe eingezogen (allerdings doppelt so teuer).
Heute haben wir fast den ganzen Tag im Büro der Organisation gesessen, da gibt es Free Wi-Fi, was für uns alle immer sehr wichtig ist :D, und haben Lebensläufe geschrieben und Jobs gesucht. Heute Abend haben wir Brot gebacken, weil die Bissfestigkeit des Körner-Toast ziemlich zu wünschen über lässt. Hier gibt es kein ordentliches 'deutsches Brot', nur Toast und Weißbrot. Morgen werden wir mal eine Verköstigung durchführen.
Heute Abend ging es für uns zur wöchentlichen Backpackerparty. Für $10 werden mit einer Gruppe von ca. 70 Mann an einem Abend 4 Bars abgeklappert, in jeder Bar gibt es ein Freigetränk im Wert von $5, also lohnenswert. Aber bei 2 Stunden in jeder Bar haben wir aufgrund unser Müdigkeit nach der 3. Bar abgebrochen. War aber sehr lustig, bei Spielen konnte man tolle Preise gewinnen, z.B. einen Bungeejump, und wir haben viele bekannte Gesichter gesehenund neue Leute kennengelernt.
Morgen wird es so weitergehen wie heute auch, aber erstmal wird geschlafen.
See you.


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Im Hostel gesehen und für fotografierwürdig gefunden :D
11August
2015

Angekommen in Auckland

Auf den allerletzen Metern unseres Fluges über die Spitze von Neuseeland ging langaam die Sonne auf und alle die annährend am Fenster saßen haben den Mund nicht mehr zu gekriegt. Es war eine mega Aussicht,  so dicht über den Felsen und den Meeresbuchten zu fliegen. Am Flughafen gings dann problemlos durch die Biosecurity und das Gepäck wurde nach Äpfeln, Milch und Pflanzen durchleuchtet und abgeschnüffelt. Ein einziger Apfel kann dich da $400 kosten und könnte sogar zu einer Gefängnisstrafe führen. Vom Flughafen wurden wir alle zum Haupthostel gebracht und ich hab mein Hostel gesucht,  was zum Glück in der gleichen Straße, nur 300 Hausnummern weiter liegt. Also sind wir um inzwischen 9 Uhr losgezogen um etwad Auckland zu erkunden und sind sofort in einem Busreisebüro hängengeblieben und da ging das große Diskutieren los, wer wie wohin kommen will. Alles nicht so einfach. Zwischendurch haben wir unsre neuen Simkarten entgegengenommen um uns danach nochmal mit den Bussen zu beschäftigen. Inzwischen spür ich auch ziemlich das Jetlag,  aber man soll sofort den Tag mitmachen und erst  abends schlafen. Die Hostels sind nicht beheitzt, aber mit Hilfe meines Schlafsacks konnte ich auch warm schlafen.
Heute steht die Orga-Veranstaltung an und dann geht auf, den Job zu suchen und mich für eine Fortbewegungsart zu entscheiden,  damit das große Abenteuer schnell beginnen kann.

 

 

 

 

 

Palmen überall. Nur die Laubbäume haben keine Blätter


Aus dem Hostelzimmerimageimage

11August
2015

Flug Teil 2 - endlich angekommen

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Fliegerfraß, schmeckt besser als es aussieht. Man kann morgens und abends zwischen 3 Gerichten wählen, das Foto zeigt 'Beef'. Zur Auswahl ständen noch was koreanisches mit Reis und scharf und 'Chicken'. Das schmeckt alles ganz in Ordnung, auch wenns aus der Dose kommt. Morgens gibt es 'Rührei' (schmeckt eher nach Kartoffeln), Brot oder Cornflakes . Am Besten ist der Nachtisch :P. Da kann man vollkommen mit leben.
Ansonsten ist hier jeder mit sich selbst (und dem Display vor sich) beschäftigt. Ich höre also die ganze Zeit Musik und passe auf, dass mich nicht irgendwelche koreanische Kinder beim Schlafen ansabbern :D Heute Nacht war besser, geschlafen hab ich trotzdem nur nen Stünchen. Aber noch gehts.
Hier ist es jetzt kurz nach 7 Uhr und wir werden jetzt wohl erstmal Auckland unsicher machen, wei bei den Hostel erst Check-in ab 15 Uhr ist.

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10August
2015

Flug Teil 1 - Zwischenstand aus Südkorea

Hallo aus Seoul.
Ich bin sicher und ohne flugtechnische Probleme im richtigen Teil von Korea angekommen (obwohl ich Plönyang auch mal interessant fände :D )Die Reise hierher war schon sehr abenteuerlich und ich bin positiv vom Fliegen überrascht. Mit der Bahn hatte ich schon ne halbe Stunde Verspätung, aber ich hatte ja genug Zeit. Im Flughafen habe ich meine Mitreisenden sofort gefunden (3 Mädels und 8 Jungens) und wir haben uns alle auf Anhieb verstanden. Leider gab es keine zusammenhängende Plätze und deswegen sitzen wir alle einzeln im Flugzeug verstreut. Hab sogar nen Fensterplatz erwischt, aber weil wir in die Zukunft fliegen, konnte man schnell nix mehr sehen, außer Lichter.
Im Flugzeug hat jeder ne Decke, nen Kissen, Schlappen und Zahnbürste und eine Flasche Wasser bekommen. Alles sehr nützlich :)
Allerdings weiß ich jetzt schon woran ich scheitern werde: Die Sprache. Sprechen geht, aber erstmal die englischsprechenden Koreaner verstehen, ist nicht ganz so leicht. Fühlt sich an wie meine erste Begegnung mit den Plattschnackern letztes Jahr. Immer die Frage: War das jetzt Englisch oder Koreanisch oder kann man das essen??
In ein paar Stunden heb ich wieder ab, dann endlich mit Kurs auf Neuseeland.
Ich meld mich von dort wieder.

  Da freut sich schon wer.

Ganz kurz vor Seoul Der Abend über Polen ...und der Sonnenaufgang irgendwo über Russland